September 2025 – die neue Handballsaison steht vor der Tür. Zeit für frische Ziele! Das erste – die Strandfigur für Sommer 2025 – wurde (wie immer) von den meisten Spielern direkt aufs nächste Jahr verschoben. Zum Glück bleiben noch genügend andere Vorsätze, um eine Saisonvorschau locker zu füllen. Also: Klickt auf Abonnieren und das kleine Plus, damit euch keine Neuigkeiten der Zweiten entgehen (ja, wir wollen auch dem jungen Publikum gerecht werden).
Viele neue Gesichter?
Leider Fehlanzeige: Neue Gesichter gibt es nur wenige – und schön sind die meisten davon auch nicht. Aber egal. Denn: Wir starten mit einem neuen Kapitän auf der Brücke. Christopher „Blacky“ Schwarz hat sich von seinem Vorgänger überreden lassen, das Ruder zu übernehmen. Seit Juli dirigiert er die gleichermaßen erfolgs- wie talentfreie Zweitvertretung der Wagenrungen. Sein Auftrag: junge Talente fördern (7 Spielern im Kader sind über 40) und vielleicht irgendwann mal die Klasse frühzeitig sichern.
Dafür steht ihm ein Kader von (mehr oder weniger) offiziell 30 Spielern zur Verfügung – darunter traditionell exakt ein „echter“ Torwart und zwei „echte“ Rückraumspieler. Wie es sich für eine Zweite gehört, wird am Ende trotzdem meist nur ein Mini-Kader spielfähig sein. Deshalb schon mal ein Vorgeschmack auf die besten Entschuldigungen dieser Saison:
„Ich laufe Marathon/Halbmarathon/Staffel/Minimarathon.“
„Mein Enkel feiert 18.“
„Ich habe einen Termin beim Renten-Gutachter, Verletzungsgefahr zu hoch.“
„Ich habe einen eingewachsenen Fußnagel, 60 Minuten Bank sind unmöglich.“
„Disculpe, pero me voy a cazar elefantes este fin de semana.“
Ihr kennt das Spiel: Jedes Wochenende schicken wir die jeweils schlagkräftigste Truppe aufs Feld. Und die echten Neuzugänge? Die stellen wir erst dann vor, wenn sie auch wirklich etwas Vorzeigbares abgeliefert haben.
Die Vorbereitung
Wie immer hat die Wehlheider Kirmes unsere Saisonvorbereitung zuverlässig unterbrochen. Zusätzlich gab es zwei Trainingslager – für die, die es nötig hatten. Unterm Strich lässt sich sagen: Sowohl das Heim-Trainingslager im Königstor als auch das Wochenende in Erfurt haben die Mannschaft nach vorn gebracht. Ein Dank geht auch an unsere Testspielgegner – alle wurden klar dominiert. (Gut, der Schreiber dieser Zeilen hat kein einziges Spiel gesehen, ist sich aber ziemlich sicher, dass es so gewesen sein muss.) Als Team sind wir jedenfalls noch enger zusammengerückt. Ob das auch spielerisch reicht, wird sich zeigen. Fun Fact: Fußballerisch hatten beide Trainingslager exakt null Mehrwert.
Der Ausblick
Am Sonntag geht’s endlich los – für alle, die gerade keinen Marathon laufen. Das Saisonziel bewegt sich irgendwo zwischen UEFA-Cup-Platz und „Besser als letztes Jahr“. Da man sich selbst bekanntlich nie als Meisterschaftsfavorit bezeichnet, tippen wir einfach auf die GSV (nein, nicht der Gefangenensportverein) Eintracht Baunatal III. Sympathie und 15 Jahre Erfahrung sprechen dafür. Zum Auftakt begrüßen wir die MSG Calden/Ahnatal in der TASK-Halle. Favoritenrolle? Eindeutig: Wir haben sie letzte Saison geschlagen. Okay, sie uns dann noch deutlicher, aber das verschweigen wir hier. Also frei nach dem Motto „Schau mer mal, dann seh mer schon“ liegen die Chancen auf einen Auftaktsieg bei etwa 70 zu 40 oder andersrum.
Anpfiff ist (wenn alle es wegen des Marathons pünktlich schaffen) um 12:30 Uhr. Familienkaffee, Weltspiegel, Sportschau und Tatort passen zeitlich locker noch in den Tag. Vielleicht dürfen wir ja auch euch begrüßen!
P.S.
Frei nach dem Motto „Sie sind wieder da“ übernimmt in dieser Saison wieder das Autorenteam aus dem letzten Aufstiegsjahr der Zwoten die Berichte. Wenn das mal kein Fingerzeig ist.Und denkt dran: Nehmt bitte auch in Zukunft nicht jede Zeile unserer Texte zu ernst.
